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Klimawandel und Herausforderungen für die Umweltpolitik vor Ort

Der Landkreis Northeim soll den Klimanotstand ausrufen! So will es die Klimaaktivistin Greta mit Ihrer Bewegung „Fridays for future“ und nun auch mit einem Antrag die Grüne Kreistagsfraktion. Die Begründung hierfür: „Die derzeitigen Klimaschutzmaßnahmen reichen nicht aus, um die Erderwärmung auf das 1,5-Grad-Celsius-Ziel zu beschränken. Der Landkreis Northeim muss auch seinen Beitrag leisten.“ Die konkreten Forderungen dazu: Einrichtung einer Stelle für eine(n) Klimaschutzbeauftragte(n) und ein jährlicher Bericht der Landrätin über Emissionsreduzierungen im Landkreis Northeim. Wenn das angesprochene Thema nicht so ernst wäre, könnte dieser Antrag sofort in den Papierkorb wandern. Festzustellen ist, dass jeder auch noch so gut gemeinte Beschluss des Northeimer Kreistages keinerlei Auswirkungen auf die internationalen Klimaschutzziele haben wird. Wir können daher letztlich nur in einer Resolution an die übergeordneten Verantwortlichen apellieren. Worum wir uns im Landkreis Northeim kümmern müssen sind nicht die Beseitigung der Ursachen des Klimawandels – dafür haben wir weder sinnvolle noch ausreichende Möglichkeiten. Wir müssen uns darum kümmern, wie wir mit möglichen Folgen einer Klimaveränderung in unserer Region umgehen. Unsere Kulturlandschaft wird sich dramatisch verändern. Wir müssen helfen, unseren sterbenden Wald wieder aufzubauen und unsere Bäche, Flüsse und Ortschaften auf drohende Hochwassergefahren vorzubereiten.

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